Jag älskar sverige! :)
by Maddin on Jun.20, 2010, under Alltag
Hallo zusammen!
Anderthalb Wochen ist es nun her, dass ich von meiner Schwedenreise zurückgekehrt bin. Es war die Vierte in den letzten 9 Monate und auch diesmal wieder eine wundervolle Zeit. Das lag natürlich auch daran, dass ich die Zeit mit meiner Freundin zusammen verbracht habe. Aber es lag auch an der Region.
Schwedisch-Lappland ist ein wunderbares Stück Natur. Hier kann man die Natur noch in ihrer vollen Schönheit und Reinheit erleben. Das hilft dabei, von allem, was einen sonst belastet oder stresst, abzuschalten, die Zeit zu vergessen und einfach nur jeden Augenblick zu genießen. In den 2,5 Wochen, die ich zuletzt dort war, habe ich viel von den Wäldern und Seen gesehen. Wir sind mit dem Rad quer durch die Wälder und haben auch ein paar Einblicke in die Vergangenheit erhalten. Zum Teil durch Bauten, wie wasserbetriebene Mühlen und Hobel aus dem späten 19. bzw. der Mitte des 20. Jahrhunderts. Zum Teil aber auch einfach beim Durchstreifen von Waldgebieten, deren Bäume bereits mehrere Hundert Jahre alt sind. Auch beeindruckende Fotos sind entstanden.
Besonders beeindruckend sind dabei die Panorama-Fotos, die ich von zwei Aussichtspunkten gemacht habe. Einer davon liegt im Naturpark Käringberget auf einem der höchsten Erhöhungen in der Gegend. Man blickt direkt nach Süden auf den Lögdeälven. Entstanden sind die Panorama-Bilder allerdings zunächst aus einer Sammlung Einzelfotos, die ich freihand mit meiner Kamera gemacht habe. Angeordnet und zusammengefügt habe ich sie dann mit Autostitch. Das lief völlig automatisch. Man musste nur zuvor einstellen, auf wieviel Prozent verkleinert werden soll. Wählt man 100% und verwendet 9MP-Bilder, erhält man dann auch gleich mal ein Panoramabild von 22500 x 2400 Pixeln.
Durchaus gewöhnungsbedürftig empfand ich zunächst die Tatsache, dass es auch in der Nacht nicht dunkel wurde. Wenn gleich ich Mittsommer, dass wir ja nun erreicht haben, nicht miterlebt habe, war es dennoch durchgehend so hell, dass man draußen ohne elektrische Lichtquelle auskam. Ein Umstand der mir in den ersten 2 Nächten durchaus Schlafprobleme bereitete. Weiterer Nebeneffekt: Man verliert jegliches Zeitgefühl, wenn es permanent hell ist. Aber gerade das, so finde ich, trägt gut dazu bei, von allem – insbesondere Stress – abzuschalten.
Ich kann die Gegend jedem Naturbegeisterten nur empfehlen. Und wer es nicht ganz so abgeschieden mag, kann sich ja eine größere Stadt als Ziel aussuchen. Man muss ja nicht wie ich in einem 250-Seelen-Dorf Urlaub machen ;)
Bis bald…
Maddin




December 15th, 2010 on 16:48
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Chanelle Owen
June 18th, 2011 on 17:49
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